Der Opfertod Christi


Gott spricht, Jesus spricht: Der Opfertod Christi

Zusammenstellung aus dem empfangenen Wort durch Bertha Dudde

Wer war Bertha Dudde?

In den Jahren von 1937 bis 1965 durfte Bertha Dudde eine Offenbarung durch das INNERE WORT empfangen. Das EWIGE WORT SELBST offenbarte sich ….

Aus Sicht vieler Freunde und Kenner dieser Göttlichen Offenbarung stellen Bertha Duddes Niederschriften zusammen mit den Schriften der Bibel, und Schriften anderer Mystiker der vergangenen Jahrhunderte (unter anderem Jakob Lorber), eine der bedeutendsten Dokumente zur göttlichen Schöpfungs- und Heilslehre dar. Für die gegenwärtige Zeit sind aus christlicher Sicht die Offenbarungen durch Bertha Dudde hochaktuell. Zeitgeist und Weltgeschehen bestätigen fast täglich die Erfüllung dieser Prophezeiungen.

Ebenso wie Jakob Lorber hat auch Bertha Dudde Anhänger und Gegner, ihre Werke werden verglichen und diskutiert. Es wäre nur natürlich, sollten die Empfänger des Göttlichen Wortes dieses nicht vollkommen rein von ihrer Persönlichkeit halten können, sind sie doch auch nur Menschen. Dies soll uns nicht daran hindern, uns dennoch vorurteils- und diskussionsfrei den Lehren Jesu zu nähern. Der einzige Weg zur Höchste Wahrheit führt ohnehin ins eigene Wesen, wo wir sie finden und sie werden müssen. Jedem aufgeschlossenen spirituell Suchenden sind die Lehren, die uns Jesus Christus geschenkt hat, und das wahrhaft vergöttlichte Leben, das er uns vorgelebt hat, ein Schatz im Herzen, auf den die Worte nur hindeuten können.

 

Erklärung notwendig von der Mission Jesu ….

B.D. Nr. 5789 14.10.1953

Es muß euch Menschen Aufschluß gegeben werden in der rechten Weise, dann werdet ihr auch nicht die Glaubenslehren ablehnen, die euch unterbreitet werden über Jesus Christus als Gottes Sohn und Erlöser der Welt …. Das Problem Seiner Menschwerdung und Seines Todes am Kreuz ist so überaus schwer verständlich, wenn es euch nur als geschichtliche Tatsache hingestellt wird, weil euch dann die Handlungsweise des Menschen Jesus unverständlich ist, weil ihr dann nicht begreifen könnet, was dieser Menschwerdung und dem Sterben am Kreuz zugrunde liegt, und ihr dann geneigt seid, eine Mission für die gesamte Menschheit abzustreiten. Wird euch aber die Begründung wahrheitsgemäß gegeben, dann lernet ihr auch das Erlösungswerk Christi verstehen …. Und dann stellet ihr euch anders dazu ein als bisher. Daß den Menschen das Wissen darüber fehlt, liegt nicht daran, daß ihnen bisher die Wahrheit vorenthalten worden wäre …. es liegt allein daran, daß die Menschen sich selbst für die Entgegennahme eines solchen Wissens unfähig gemacht haben, daß sie desto mehr rein weltlich das Leben und Sterben Jesu Christi betrachten, je gleichgültiger sie sind, darüber die Wahrheit zu erfahren. Sowie Gott in einem Menschen nur die leiseste Frage darüber ersieht, gibt Er ihm auch Aufklärung, doch selten nur stellt ein Mensch diese Frage und verlangt danach, Aufschluß zu erhalten über den Menschen Jesus, Der als Gott anerkannt werden soll …. Und doch ist der Glaube daran unbedingt nötig, wenn der Mensch sich auch in den Segen des Erlösungswerkes setzen will …. Darum gibt Gott den Menschen eine Aufklärung, die sie wohl annehmen könnten, wenn sie ernstlich strebten nach der Wahrheit …. Gott gibt, was die Menschen von selbst nicht mehr verlangen, Er teilet das aus, woran die Menschen Mangel haben. Er vermittelt ihnen ein Wissen, das bei gutem Willen den Menschen Licht geben könnte, das für sie Erkenntnis bedeutet, wenn sie es nur annehmen …. Er sucht den Menschen das Liebewerk Jesu begreiflich zu machen, daß es nicht irdische oder weltliche Beweggründe waren, die den Menschen Jesus so leben und leiden und sterben ließen, sondern eine geistige Ursache Seinem Erdenwandel zugrunde lag …. eine unvorstellbare Not von den Seelen der Menschen abzuwenden, die sich auf ewige Zeiten erstreckte und die nur die Liebe eines Menschen beheben konnte …. Um die geistige Ursache müssen die Menschen wissen, soll das Erlösungswerk Jesu Christi recht gewertet und die Gnaden dessen angenommen werden. Es müssen die Menschen wissen, daß sie einem unvorstellbar qualvollen Zustand entgegengehen, wenn sie Jesus Christus nicht als Erlöser anerkennen, und dann auch nicht zu den Erlösten gehören, für die der Mensch Jesus Christus am Kreuz gestorben ist …. sie sollen wissen, daß es nicht gleich ist, ob sie Ihn anerkennen oder nicht …. Und um Ihn anerkennen zu können, sollen sie eingeführt werden in die Wahrheit …. Sie sollen recht belehrt werden von Gott Selbst, was den Menschensohn bewog, ein übermenschliches Leid auf Sich zu nehmen, das mit Seinem Sterben am Kreuz endete …. Amen

Es ist ein Wissen nötig, um das Erlösungswerk zu verstehen ….

B.D. Nr. 8787 29.3.1964

Um die volle Wahrheit erfassen zu können, die das Erlösungswerk Jesu Christi betrifft, muß euch auch das Wissen vermittelt werden um Uranfang und Endziel alles von Mir einst erschaffenen Wesenhaften. Denn eines erst erklärt das andere. Und nur wenige Menschen sind fähig, dieses Wissen entgegenzunehmen und es zu verstehen, weil dazu die Wandlung ihres Wesens zur Liebe erforderlich ist. Je mehr nun die Liebe entschwindet unter den Menschen, desto seltener wird auch das Wissen darum von einem Menschen angenommen und erfaßt werden können. Und das hat zur Folge, daß der Menschheit die Bedeutung des Erlösungswerkes und seine Begründung nicht mehr faßlich und daher (nicht mehr = d. Hg.) glaubhaft ist, …. es hat zur Folge, daß ein Gedankengut jenes Wissen verdrängte, und was sich nun noch erhalten hat, ist im besten Falle das Wissen darum, daß einmal ein Mensch über die Erde ging, Der einen vorbildlichen Lebenswandel führte und die Mitmenschen anregte, Seinem Beispiel zu folgen. Es würde nun unwiderlegbar (unwiderruflich) der Mensch wieder zu jenem tiefen Wissen kommen um die Bedeutung des Erlösungswerkes Jesu, wenn er wirklich ein rechter Nachfolger Jesu wäre, wenn er sich bemühte, sein Leben zu führen gleich Jesus in völlig uneigennütziger Nächstenliebe, denn ein solcher Lebenswandel würde ihm ein helles inneres Licht garantieren, und er würde durch seinen Geist von innen eingeführt werden in die vollste Wahrheit. Dieses Wirken des Geistes also garantiert hellste Erkenntnis, ist aber durch mangelnde Liebe der Menschen zur Unmöglichkeit geworden, und das hat zur Folge, daß gerade über Jesus und Seine eigentliche Mission den Menschen jegliches Wissen verlorengegangen ist, daß für sie Jesus eben nur ein „Mensch“ ist, wenn auch in hoher Vollkommenheit stehend …. Sie gestehen Ihm wohl zu, daß Er die höchst-mögliche Vollkommenheit auf dieser Erde erreicht hat, die auch alle anderen Menschen anstreben sollen …. von den tieferen Zusammenhängen, die mit dem Abfall der Geister von Mir in Verbindung gebracht werden müssen, wissen die Menschen nichts. Und so also auch nichts um die eigentliche Mission Jesu, die Menschen von der Schuld des einstigen Abfalles zu erlösen. Sie wissen auch nichts von dem Plan der Vergöttlichung aller Wesen, die Ich erschaffen habe. Und sie können auch dieses alles nur begreifen in einem gewissen Liebegrad, denn die Liebe ist das Licht, das ihre Herzen erleuchtet und ihnen volle Aufklärung gibt über ihr Sein, über Anfang und Ziel eines jeden Menschen. Es ist also kein Wunder, daß das Erlösungswerk Jesu den Menschen entweder unbekannt oder unglaubwürdig ist, da sie ihres niedrigen Liebegrades wegen kein Verständnis dafür aufbringen können und dieser Liebegrad stets niedriger wird und darum auch eine Erlösung durch Jesus von den wenigsten Menschen angestrebt wird und der Weg zum Kreuz für die Mehrzahl ein unverständlicher Begriff …. ein leeres Wort …. geworden ist. Es hätten die Menschen auch niemals darüber unterwiesen zu werden brauchen in direkter Weise, wie es jetzt geschieht durch die Zuleitung Meines Wortes von oben, denn ein uneigennütziges Liebeleben hätte ihr Denken geordnet und erleuchtet, die Wahrheit wäre im Menschen selbst erstanden, und alle geistigen Zusammenhänge würden vor ihren Augen klar und lichtvollst erstehen …. Es wäre die Wahrheit, die eines jeden Menschen Geistesfunke in sich birgt, auch dem Menschen zum Bewußtsein gekommen, und jeder hätte von selbst zu Jesus Christus seinen Weg gelenkt, um von Ihm die Tilgung seiner Urschuld zu erbitten …. Die Menschheit steht aber nun kurz vor dem Ende eben ihres liebelosen Zustandes wegen. Und es ist daher auch erklärlich, daß jegliches Wissen ihr verlorengegangen ist, daß die geistige Erkenntnis herabgesunken ist und die Menschen selbst nichts mehr tun, um wieder das Licht in sich zu entzünden. Und so auch haben sie jegliches Wissen um die Begründung und die Bedeutung des Erlösungswerkes Jesu Christi verloren, und der „Weg zum Kreuz“ ist in keiner Weise mehr begründet, wenn die Menschen sich nur den „Menschen Jesus“ zum Vorbild nehmen für ihren Lebenswandel …. Dann sind sie als Folge ihrer Ursünde völlig geschwächten Willens und ohne die Erlösung von ihrer Urschuld nicht mehr fähig, Jesus nachzuwandeln …. Das müsset ihr verstehen, daß von euch während des Erdenlebens ein ständiger Kampf gegen alle Versuchungen verlangt wird, daß ihr …. um die Vollkommenheit zu erreichen und Jesus „nachzufolgen“ …. viel Kraft gebrauchet und einen starken Willen, ansonsten euch das Ziel unerreichbar ist …. Ihr aber seid als Folge eurer Ursünde so geschwächten Willens, daß ihr nie und nimmer diese eure Erdenaufgabe, auszureifen an eurer Seele, erfüllen könntet, ebendieser Willensschwäche wegen, und daß euch Mein Gegner niemals freigeben würde …. Ihr müsset also zuvor von jener Ursünde erlöst sein, ihr müsset dafür die Vergebung erbeten und erlangt haben, dann werdet ihr auch die Gnaden des Erlösungswerkes …. einen verstärkten Willen …. nützen können, und es wird euch euer Vorhaben gelingen, ihr werdet zur Vollkommenheit gelangen können, was aber ohne die Erlösung ganz unmöglich ist …. Und darum kläre Ich euch Menschen in der Endzeit ganz besonders darüber auf, was eurem Sein als Mensch vorausging. Ich unterweise euch über alles, auf daß es euch verständlich wird, warum ihr Jesus Christus als Erlöser anerkennen müsset, warum ihr Ihn nicht ausschalten dürfet, wollet ihr euren Erdenlebenszweck erfüllen und das letzte Ziel erreichen, den Zusammenschluß mit Mir, der ohne die Erlösung durch Jesus Christus völlig unmöglich ist. Und wer sich bemüht, ein Liebeleben zu führen, wer Mein Wort anhöret und die Kraft Meines Wortes auf sich wirken lässet, wer Meinen Willen erfüllt, den Ich ihm künde durch Mein Wort …. wer also Täter und nicht nur Hörer Meines Wortes ist, der wird wahrlich auch alles verstehen können, und er wird nicht zweifeln, weil er innerlich erleuchtet ist von einem Licht und weil ihm jede Frage gelöst wird, die ihn noch bewegt. Und darum kann Ich immer nur die Menschen anregen zu einem Leben in uneigennütziger Nächstenliebe …. Dann wird ihm bald volle Klarheit geschenkt, und dann wird er auch wissen um die Bedeutung der Erlösung durch Jesus Christus, und er wird sie anstreben allen Ernstes, um zum Leben zu gelangen, das ewig währet …. Amen

Der Messias kam zur Welt ….

B.D. Nr. 8065 17.u.19.12.1961

Wie finster war die Welt, als Ich zur Erde herabstieg …. Selten nur leuchtete ein Licht auf, selten nur waren die Menschen, in denen ein Liebelicht entzündet war, und diese erkannten die große Not und riefen um einen Retter, Der die Welt erlösen sollte von Sünde und Tod. Denn ihnen war das Wissen zugetragen worden, daß der Messias kommen sollte, um den Menschen Rettung zu bringen, und auf diesen Messias warteten sie, denn sie hatten durch Propheten Kunde bekommen von Seinem Erscheinen auf dieser Welt. Und dieses Gebet der wenigen erhörte Ich …. Ich stieg Selbst zur Erde hernieder, weil sich die Prophezeiungen erfüllen sollten und weil auch die Not so groß war, daß Einer kommen mußte als Retter und Erlöser der Welt …. Und Ich strahlte Mein Licht aus, Ich ließ Meine Liebe ausstrahlen auf alle Menschen, und die sich in Meinem Liebestromkreis aufhielten, die wurden wahrlich selbst vom Licht der Liebe erfüllt, und sie erkannten Mich als den Messias, Der die Welt erlösen sollte von Sünde und Tod. Wo Finsternis ist, dort hat Mein Gegner die Oberherrschaft, und er wütet wahrlich unter der Menschheit, um sie zu verderben …. Ich aber kam als hell strahlendes Licht in diese Welt und beleuchtete sein Treiben, so daß er erkannt wurde als Satan und Verderber von denen, die im Licht zu wandeln begehrten, die in sich die Liebe entzündeten und die darum willige Zuhörer waren, als Ich ihnen Mein Wort verkündete: Meine göttliche Liebelehre, deren Erfüllen allein für die Menschheit Rettung bedeutete aus ihrer geistigen Not …. Es stieg das Licht Selbst zur Erde …. Die Liebe verkörperte Sich in einem Menschen, Der Sich zubereitete als Gefäß für das göttliche Liebelicht von Ewigkeit …. Ich zog Fleisch an, weil Ich Selbst als unerschöpflicher Kraftquell Mir eine Hülle wählen mußte, um unter euch Menschen weilen zu können, die ihr vergangen wäret, wenn Meine unermeßliche Licht- und Kraftfülle euch angestrahlt hätte …. wenn Ich unverhüllt euch entgegengetreten wäre. Und so erbot sich eine Seele des Lichtes …. ein von Mir ins Leben gerufener Engelsgeist …. diese menschliche Außenform zu beleben und Mir also ein Gefäß zuzubereiten, in das sich Meine Liebekraft nun ergießen konnte …. daß Ich Selbst also in dieser menschlichen Außenhülle unter euch Menschen weilen konnte, daß ihr nun von Meinem Liebelicht empfangen konntet, was ihr begehrtet, wenn euch Menschen die Finsternis drückte und ihr sie verjagen wolltet durch das Licht …. das aus Mir Selbst euch zustrahlte und die dunkle Nacht erleuchtete …. Ich lebte als „Mensch Jesus“ mitten unter euch Menschen …. Ich war deshalb zur Erde herabgestiegen, weil Ich euch Menschen Hilfe bringen wollte in größter geistiger Not …. Ich wollte euch erlösen aus der Gewalt dessen, dem ihr einst freiwillig gefolgt seid zur Tiefe und dem ihr allein euch nicht entwinden konntet. Darum kam Ich Selbst als Retter zur Erde, denn Ich vollbrachte im Menschen Jesus das Erlösungswerk für euch …. Ich tilgte durch Meinen Kreuzestod die Schuld, die euch von Mir entfernt hielt und die erst ihre gerechte Sühne finden mußte, wenn Ich euch wiederaufnehmen wollte in Mein Reich, wenn ihr wieder im Licht weilen wolltet wie im Anbeginn …. Das Licht stieg in die Finsternis …. Es mußte ein Wesen des Lichtes zur Erde kommen, in Dem das Ewige Licht Sich manifestieren konnte …. Es mußte eine menschliche Hülle eine Seele des Lichtes aufnehmen, die Mir dann ihren Körper zubereitete, daß er nicht verging, als Ich Selbst in dieser menschlichen Form Aufenthalt nahm …. Denn Ich Selbst war Liebekraft, Die in die Unendlichkeit Sich verströmte, Die aber eine Außenhülle benötigte, solange Sie unter euch Menschen weilte, die ihr euch jeglichen Lichtes begeben (entäußert) hattet. Doch nur von wenigen wurde Ich erkannt, weil in ihnen noch ein Liebelichtfünkchen glimmte, das Mir zudrängte, und sie auch aus der Finsternis emporgehoben wurden. Aber es mußte zuvor das Erlösungswerk vollbracht sein, es mußte die Urschuld getilgt sein, es mußte der Kaufpreis für die Seelen gezahlt werden, die sich noch in der Gewalt Meines Gegners befanden, der sie nicht freigeben wollte. Und es ging der Mensch Jesus einen schweren Erdengang …. Er bereitete Sich vor, Mir zur Wohnung zu werden und Mich in Sich aufzunehmen. Und so war Sein ganzer Lebenswandel nur ein Wandel in Liebe, weil Ihn die Liebe innig mit Mir verband und Mich veranlaßte, Wohnung zu nehmen in Ihm …. Und also brachte Seine übergroße Liebe Mir ein Opfer dar für Seine gefallenen Brüder …. Er nahm deren Schuld auf Sich und ging damit zum Kreuz …. Er litt und starb unter entsetzlichen Qualen und hielt durch kraft Seiner großen Liebe …. Denn Er hatte Mich Selbst aufgenommen, er hatte Sich völlig geeint mit Mir, Er war Selbst zur Liebe geworden, die Mein Urelement ist, so daß Ich Selbst also in dem Menschen Jesus das Erlösungswerk vollbrachte …. (19.12.1961) Und Ich erlöste euch von Sünde und Tod, Ich stellte für euch wieder den Zustand her, der vor eurem Sündenfall bestand …. doch Ich mache es von eurem Willen abhängig, Mich Selbst in Jesus Christus anzuerkennen und zu glauben, daß ihr Erlösung findet. Ich strahlte als helles Licht auf diese Erde hernieder, und in diesem Licht nun konnte die Menschheit den Weg erkennen, den sie gehen mußte, um wieder zurückzukehren zu Mir, in das Vaterhaus. In der Dunkelheit zuvor fanden die Menschen nicht den Weg, und darum wandelten sie ständig in der Irre, sie befanden sich im Bereich Meines Gegners und wußten keinen Weg, der herausführte in Mein Reich. Ich Selbst mußte euch erst diesen Weg anbahnen, auf dem ihr alle Mir nun folgen könnet, und darum bin Ich zur Erde niedergestiegen, darum habe Ich Fleisch angezogen und für euch das schwerste Opfer dargebracht im Menschen Jesus …. Ich habe ein Licht angezündet, das nie mehr verlöschen wird, denn das Erlösungswerk ist für alle Zeiten vollbracht worden …. es wird immer und immer wieder für die Menschen der Weg zum Kreuz der Weg sein, der zu Mir zurückführt, in Mein Reich …. Und immer wieder werdet ihr Menschen hingewiesen werden auf den Einen, Der für euch am Kreuz gestorben ist …. immer wird euch die große Liebe des Menschen Jesus als „Weg der Nachfolge“ hingestellt werden, und ihr werdet wahrlich auch im Licht wandeln, weil ihr es selbst in euch anzündet, sowie ihr Seine Liebegebote erfüllet …. sowie ihr euch mit Mir Selbst verbindet durch die Liebe …. Denn ihr werdet die Finsternis überwunden haben, ihr werdet frei sein von eurem Feind und Gegner, ihr werdet wieder zurückkehren zum Vater, von Dem ihr einst ausgegangen seid …. Amen

Urlicht von Ewigkeit …. Jesus Christus ….

B.D. Nr. 7863 2.4.1961

Es ist Mein Geist in euch wirksam geworden, wenn ihr es ermöglicht, daß Ich euch ansprechen kann, daß Ich euch Mein Wort zuleite und ihr dies im Herzen vernehmet als Meine direkte Ansprache. Und dieses Wort soll euch die Wahrheit vermitteln, die ihr brauchet, um selig werden zu können. Alles, was zu wissen für euch nötig ist, das wird euch kundgetan durch die Stimme des Geistes. Denn solange Ich nicht euch Selbst belehren kann, seid ihr blind im Geist, d.h., ihr seid ohne jegliche Erkenntnis, ihr seid ohne inneres Licht. Ich aber bin das Urlicht von Ewigkeit, und alles Wesenhafte, was aus Mir hervorgegangen ist, soll sich in diesem Licht bewegen, ansonsten es nicht selig sein kann …. Also lasse Ich Mein Licht verströmen in die Unendlichkeit; Ich durchstrahle alles Wesenhafte, das Mir keine Abwehr entgegensetzt …. Ich lasse Mein Licht zur Erde niederstrahlen, Ich führe es den Menschen zu, die zu Beginn ihrer Verkörperung lichtlos sind …. Ich führe sie ein in die Wahrheit, in ein wahrheitsgemäßes Wissen, das ihnen auch ihr Dasein auf Erden erklärlich macht und das ihnen über Sinn und Zweck ihres Lebens Aufschluß gibt …. Und dieses Wissen bedeutet für sie Licht, das vom Ewigen Licht ausgeht und auch wieder zum Ewigen Licht zurückführt. Dieses Wissen ist sehr umfangreich, denn es umfaßt Meinen gesamten Heilsplan, es umfaßt das Werk Meiner Erschaffung, den Abfall des Erschaffenen und seine Rückführung zu Mir …. Es ist ein Akt Meiner übergroßen Liebe zu euch, daß Ich euch dieses Wissen zuleite, daß Ich euch wieder ein Licht schenke, die ihr dieses Licht einstens zurückgewiesen habt und dadurch verfinsterten Geistes wurdet. Aber ihr sollt nicht ewig in dieser Finsternis belassen bleiben, und Ich Selbst will euch daher euren Erdenweg erleuchten, auf dem ihr wieder zurückgelangen könnet zu Mir …. Wenn ihr wisset um euren einstigen Abfall von Mir, um eure Ursünde, die Anlaß gewesen ist, daß ihr einmal den Gang als Mensch über die Erde nehmen müsset, dann wird euch auch alles andere Wissen verständlich werden …. Und wenn Ich Selbst euch also dieses Wissen vermitteln kann durch die Stimme des Geistes, dann seid ihr Mir schon erheblich nahegekommen, dann habt ihr euch schon getrennt von dem, der euch einst mit zur Tiefe hinabgerissen hatte …. Ihr habt dann die Bindung mit Mir hergestellt, ansonsten Ich nicht zu euch reden könnte …. Ihr seid frei geworden, ihr seid der Gewalt des Gegners entronnen, ihr habt euch bewußt Mir zugewendet, euer Wille verlangt wieder nach Mir, von Dem ihr einst euren Ausgang genommen habt …. Und ihr habt euch frei machen können, weil euch der göttliche Erlöser Jesus Christus dazu verholfen hat, ohne Den es euch niemals möglich sein würde, aus der Knechtschaft des Satans frei zu werden. Und das Wissen um den göttlichen Erlöser Jesus Christus ist das stärkste Licht, das euch durch Meine Liebe zustrahlt, denn es bestimmt eure Seligkeit …. Von diesem Licht müsset ihr durchdrungen sein, denn solange ihr ohne Kenntnis seid von dem großen Erbarmungswerk des Menschen Jesus, werdet ihr verfinsterten Geistes dahingehen und ein anderes Licht nicht zu erkennen vermögen. Denn in Jesus Christus stieg Ich Selbst, das Urlicht von Ewigkeit, zur Erde, um die Finsternis aufzulösen, um in den Herzen der Menschen ein Liebelicht anzuzünden, das ihnen den Weg erleuchtete zur Höhe. Ihr Menschen alle kommet auf eurem Erdengang an eine Wegkreuzung …. Und dann werdet ihr hingewiesen werden auf Jesus Christus, und ihr müsset dann den Weg nehmen zu Ihm, Der am Kreuz für euch Menschen gestorben ist, um die Ursünde eures Abfalles von Mir zu tilgen …. Meine übergroße Liebe wird euch allen das Wissen um Ihn zu unterbreiten suchen, ein Licht werde Ich euch allen auch zuvor schon schenken, indem Ich euch über Jesus und Seine Mission aufzuklären suche …. Aber in euch selbst muß dann erst dieses Licht Nahrung finden und aufleuchten zu einer hellen Flamme. Ihr selbst müsset euch im freien Willen Ihm zuwenden …. Und dann ist eure Rückkehr zu Mir auch gesichert, Der Ich Selbst in Jesus das Erlösungswerk am Kreuz vollbracht habe …. In der Finsternis des Geistes mangelt euch jegliches Wissen, und Finsternis des Geistes ist dann, wenn Mein Gegner euch von dem Licht abzudrängen sucht, wenn er euch hindert am Liebewirken, weil die Liebe das Licht ist von Ewigkeit …. Und Ich werde euch daher immer nur anregen zum Liebewirken und dies tun durch die Stimme des Gewissens, solange Ich euch nicht direkt ansprechen kann …. Aber Mein Geistesfunke in euch äußert sich vorerst ganz leise, auf daß euch nur eine kleine Hilfe geleistet wird …. Und euer Wille entscheidet dann. Und wenn er sich entschieden hat für Mich, dann wird Mein Licht stets heller in ihm leuchten; er erkennet Jesus Christus, er erkennt Mich in Ihm, und nimmermehr wird er zurückfallen in die Finsternis, denn Mein Licht zieht ihn zur Höhe, im Licht erkennt er den Weg, und er erreichet sein Ziel …. er vereinigt sich mit Mir auf ewig …. Amen

Erschaffung des Menschen …. Sündenfall ….

B.D. Nr. 5800 31.10.u.1.11.u.2.11.1953

Endlos lange Zeit benötigte das gefallene Geistige zu seiner Aufwärtsentwicklung, und endlos lange Zeit erforderten auch Meine einzelnen Schöpfungen, die gleichsam mit dem darin gebundenen Geistigen auch sich entwickeln mußten, um immer reiferes Geistiges in sich bergen zu können. Immer wieder wurden neue Formen erschaffen und immer wieder diesen Formen eine Bestimmung zugewiesen …. Es entstand also die irdische Schöpfung nicht im Augenblick, sondern unendlich lange Zeiträume sind vergangen, bis das Geistige in allen Reifegraden die für dieses erforderliche Außenform fand, weil die immer ansteigende Reife auch immer wieder neue Schöpfungen bedingte, die es aufnehmen konnten. Solange aber das Geistige im Mußgesetz wandelte, bedeutete also Meine schöpferische Tätigkeit: Erschaffen der Erde als Ausreifungsstation für das zutiefst gefallene Geistige, das darin eine Reife erlangen sollte, die dem gebundenen Geistigen den freien Willen zurückgab, den es einst mißbraucht hatte …. Nun aber mußte auch eine Außenform geschaffen werden für dieses ausgereifte Geistige, damit es in dieser Form wieder den freien Willen erproben konnte …. Es war dieses Schöpfungswerk der Mensch, der sich von allen zuvor erstandenen Schöpfungen insofern unterschied, als daß er nebst dem freien Willen auch mit Verstand und Vernunft begabt war …. mit einer Denkfähigkeit, mit Ichbewußtsein und mit der Fähigkeit, sich durch die Sprache austauschen zu können mit seinen Mitmenschen, weil das Zusammenleben zur Willenserprobung die nötigen Voraussetzungen ergab. Die äußere Form des Menschen war schon in den letzten Stadien im Mußzustand vorhanden und zur Aufnahme unzähliger ausgereifter Seelensubstanzen bestimmt worden, doch diese Lebewesen handelten noch im Mußzustand, wie es das Naturgesetz verlangte, und waren sonach nicht für ihr Handeln verantwortlich …. sie waren nur in ganz geringem Maß denkfähig, jedoch als Sammelbecken für das in endlos langer Entwicklungszeit ausgereifte Geistige ebenfalls Schöpfungswerke, die Meine Weisheit und Liebe für dieses Geistige geformt hatte. Als Menschen waren aber erst die Lebewesen anzusprechen, die im Besitz des freien Willens, des Verstandes und des Ichbewußtseins waren …. Und nun erst setzte der Plan der Vergeistigung dieser Geschöpfe ein …. der nun erforderte, daß diese Wesen …. die Menschen …. von Mir belehrt wurden …. die ihre Denkfähigkeit, ihren Verstand und ihren freien Willen nützen sollten diesen Meinen Belehrungen gemäß und die nun kraft ihres freien Willens leben und schaffen konnten auf Erden …. die sich zu Göttern gestalten, aber auch gänzlich Meinen Belehrungen und Meinem Willen zuwiderhandeln konnten und zur Tiefe zurückkehren, aus der sie emporgestiegen waren …. Ich schuf den Menschen …. Ich gab dem in einem bestimmten Reifegrad stehenden Geistigen eine Außenform, die wieder Meiner Weisheit und Meiner Liebe entsprach und auch der Aufgabe, die nun der Mensch zu erfüllen hatte …. Die Außenform wurde erst zu einem lebenden Wesen, als das Geistige darin Aufenthalt nahm …. die Zusammensetzung unzähliger Partikelchen, die nun als „Seele“ der Form das Leben gab. Denn das Geistige ist ständig wirkende Kraft und war wohl während der Vorstadien, während des endlos langen Entwicklungsganges, gebunden und zu ungehemmter Tätigkeit unfähig; doch in der letzten Außenform, im Menschen, kann es wieder tätig werden. Es kann seine ihm eigene Kraft entfalten und sie durch den Zusammenschluß mit Mir unbeschränkt vermehren …. Den ersten Menschen stand Meine Kraft ungemessen zu Gebote; sie waren ausgestattet in ungewöhnlicher Weise, weil ihr Probeleben auf der Erde dazu führen sollte, daß sie als völlig vergeistigt ihre irdische Hülle ablegen und wieder zurückkehren sollten als rechte Kinder in ihr Vaterhaus …. Doch die Willensprobe mußte ihnen gestellt werden, die Ich von einem jeden erschaffenen Wesen fordere; das Bestehen dieser Probe der ersten Menschen hätte alle nachfolgenden Menschen leicht das letzte Ziel erreichen lassen …. (1.11.1953) In den ersten Menschen hatte Ich Mir Wesen geschaffen, die trotz ihrer Unzulänglichkeit …. d.h. ihrer mangelnden Vollkommenheit als Folge des Abfalles von Mir …. doch zur Erkenntnis Meiner Selbst gelangen konnten, die sich selbst erkannten als Geschöpfe …. die also durch ihre Denkfähigkeit und ihren freien Willen Meinen Willen erkennen und ausführen konnten …. Ich hatte Mir Wesen geschaffen, denen Ich Mich trotz ihres Abstandes von Mir verständlich machen konnte, die Mein Wort vernehmen und auf sich wirken lassen konnten, was zuvor, im Zustand des gebundenen Willens, unmöglich war …. Der Mensch also war das erste irdische Schöpfungswerk, das einen gefallenen Urgeist in sich trug und nun diesem Urgeist wieder verhelfen sollte, auch in seinen Urzustand zurückzukehren, um wieder als freies Geistiges in ewiger Vereinigung mit Mir schaffen und wirken zu können …. Das war die Aufgabe des ersten erschaffenen Menschen, und es bleibt die Aufgabe aller Menschen bis zum Ende, bis zur restlosen Vergeistigung alles Gefallenen …. Es war eine nicht allzu schwere Willensprobe, die der erste Mensch abzulegen hatte …. Doch zu dieser Erprobung mußte auch Meinem Gegner das Recht zugebilligt werden, auf ihn einzuwirken …. Und diesem Einwirken erlag der Mensch …. Er wurde ein zweites Mal Mir abtrünnig, und es war dies der erste Sündenfall auf dieser Erde …. der Sündenfall, von dem die Menschheit Kenntnis hat, auch wenn sie nichts von dem einstigen Abfall des Geistigen von Mir weiß …. Dieser aber erklärt erst alles …. Denn der erste Mensch hätte nicht fallen können, wenn er das erste wesenhafte Schöpfungswerk aus Mir gewesen wäre, das im Vollbesitz von Kraft und Licht hätte stehen müssen, weil aus Mir nur Vollkommenes hervorgehen kann. Denn es hätte dann noch keine Gegenkraft auf ihn einwirken können. Die Begründung seines Falles aber ist in jenem Abfall der Geister zu suchen und also in der noch nicht voll ausgereiften Seele des Menschen, die sich zwar bewähren konnte, aber nicht bewähren mußte …. Es hatte der Mensch zwar den Verstand und den freien Willen und darum auch eine Verantwortung zu tragen für seine Seele …. Und also mußte der Mensch seine Schuld büßen …. Mein Gegner behielt die Macht über das als Mensch verkörperte Geistige, und das bedeutet für jeden Menschen einen mühseligen, mit Kampf und Leiden verbundenen Erdenlebensgang mit dem Ziel, sich seiner Gewalt zu entwinden …. ein Ziel, das auch der Mensch erreichen kann, weil Jesus Christus dem durch den Sündenfall Adams geschwächten Menschengeschlecht zu Hilfe kam und die Erlösung also gewährleistet ist für jeden, der Ihn anerkennt als Gottes Sohn und Erlöser der Welt und Ihm willig nachfolgt …. Der erste Mensch hätte die Brücke erbauen können, auf der dann alle seine Nachkommen zu Mir gelangen konnten …. doch da er fiel, mußte die Menschheit noch lange in der Knechtschaft des Satans verharren, bis der Erlöser kam, bis Jesus Christus zur Erde niederstieg, um nun eine Brücke zu schlagen in das geistige Reich durch Sein Leiden und Sterben …. durch Seinen Tod am Kreuze …. (2.11.1953) Der Willensentscheid, der von Meinem erstgeschaffenen Wesen …. von Luzifer …. gefordert wurde, war keineswegs als ein Gebot zu betrachten, vielmehr war es dem Wesen völlig freigestellt, nach einer Richtung hin seinen Willen zu wenden, und die Richtung seines Willens war allein in seinem Verlangen nach Macht und Alleinherrschaft begründet. Es war sich wohl bewußt, aus Mir hervorgegangen zu sein, glaubte sich jedoch auch allein regierend sein zu können, weil es Mich nicht sah …. Es erkannte Mich als seinen Ausgang, es wollte Mich aber nicht anerkennen …. Und diesen Willen hatte nicht Ich in das Wesen hineingelegt, sondern das Wesen selbst hatte den von Mir ihm geschenkten freien Willen so gewandelt …. Das war der Unterschied zwischen dem ersten Fall Luzifers und dem Sündenfall des ersten Menschen …. denn dieser trug noch den verkehrten Willen in sich, und darum gab Ich ihm ein Gebot, das er nicht übertreten sollte …. ein Gebot, das er auch leicht hätte halten können, wenn nicht der Gegengeist auf ihn eingewirkt hätte, der darum einen starken Einfluß hatte auf den Menschen, weil dieser im Grunde noch sein Anteil war …. weil er noch nicht die Vollkommenheit wiedererlangt hatte, die einen Fall unmöglich machte. Ein vollkommen erschaffener Mensch hätte nicht fallen können, d.h., er wäre zur Übertretung dieses Gebotes nicht fähig gewesen, weil das vollkommene Geistige im Menschen diesen zurückgehalten hätte von jedem Gottwidrigen Tun …. Die Erschaffung des Menschen war aber erst die Folge des Falles Luzifers und seines Anhanges, denn Ich hätte es sonst wahrlich nicht nötig gehabt, dem von Mir ins Leben gerufenen Geistigen Außenformen zu geben als Umhüllung. Die Form des Menschen aber barg das gefallene Geistige, und somit war der Mensch Adam mit jener einstigen Sünde schon belastet, die er aber abstoßen konnte, wenn er Meines Gebotes geachtet hätte …. Es wäre ihm möglich gewesen, die Erbschuld zu tilgen …. sein Fall verzögerte die Rückkehr des gefallenen Geistigen zu Mir wieder endlose Zeiten, doch sie ist möglich geworden durch das Erlösungswerk des Menschen Jesus, Der ohne ein Gebot Meinerseits das getan hat, was der Mensch Adam tun sollte …. völlig in Meinen Willen einzugehen und durch ein Liebeleben wieder auf Erden sich mit Mir zusammenzuschließen und in den Vollbesitz von Kraft und Licht zu gelangen …. Amen

Der kürzeste Weg ist der Weg übers Kreuz ….

B.D. Nr. 7300 6.3.1959

Ich will euch den kürzesten Weg aufzeigen, der zu Mir führt, zurück ins Vaterhaus. Es ist der Weg über das Kreuz, der Weg zu Jesus Christus, Der Mir als Mensch Jesus zur Hülle wurde, damit Ich für euch das Erlösungswerk vollbringen konnte, das Sühnewerk für eure einstmalige große Schuld der Abkehr von Mir. Dieses Werk der Erbarmung vollführte Meine Liebe zu euch, Meinen sündig-gewordenen Geschöpfen, die dadurch sich selbst in die größte Unseligkeit gestürzt hatten und daraus befreit werden sollten. Meine Liebe wollte für euch die Schuld übernehmen und für euch Sühne leisten, denn es war die Liebe das einzige, was diese große Schuld tilgen konnte, und ihr selbst hattet euch jeglicher Liebe begeben, ihr hattet jede Liebeanstrahlung Meinerseits zurückgewiesen, ihr waret völlig bar jeder Liebe, und da diese große Urschuld eben nur mit Liebe zu entsühnen war, mußte Meine Liebe für euch die Schuld tilgen, wollte Ich, daß ihr jemals wieder frei wurdet und zu Mir zurückkehren konntet …. Ihr seid nun auch durch Mein Erlösungswerk frei geworden davon, doch immer mit der Einschränkung, daß es euch selbst daran gelegen ist, in Freiheit wieder zu Mir zurückzukehren …. daß ihr selbst es wollet, von Mir wieder angestrahlt und durchstrahlt zu werden von Meiner Liebe, die Kraft ist und Licht und Freiheit. Diesen Willen also müsset ihr zuvor aufbringen, wollet ihr in den Kreis derer aufgenommen werden, für die Ich den bittersten Tod am Kreuz gestorben bin. Nur euer Wille ist nötig, daß euch dann auch die erforderliche Kraft zugeht, den Weg zu Mir zurücklegen zu können, denn diesen Weg zu gehen, das bedeutet, willens zu sein, euch wieder in den Bereich Meiner Liebesonne zu begeben, auf daß ihr euer bisher liebeloses Wesen wandelt zur Liebe …. Es gibt also nur einen Weg, der wieder zurückführt zu Mir …. den Weg der Liebe, den ihr aber erst dann werdet gehen können, wenn dieser Weg zum Kreuz führt, weil ihr sonst zu schwach seid, trotz gutem Willen Liebewerke zu verrichten, solange euch Mein Gegner noch in seiner Gewalt hat, solange der göttliche Erlöser Jesus Christus noch nicht in euer Leben getreten ist, Den ihr nur am Kreuz von Golgatha findet, wenn ihr euch auf den Weg macht zu Ihm. Denn Er allein kann und wird euren noch schwachen Willen stärken, indem Er euch mit Seinen am Kreuz erworbenen Gnaden überschüttet und ihr so gleichsam die Willensstärke zurückerhaltet, die ihr einstens besaßet und durch euren Fall zur Tiefe verloren hattet. Wenn Ich euch also den kürzesten Weg aufzeigen will, so heißt das, daß ihr unbedingt mit Jesus Christus in Verbindung treten müsset, daß ihr Ihn angehet um Stärkung eures Willens, um Vergebung eurer Schuld und um Erlösung aus eurem noch gebundenen Zustand …. Und alles das ist auch gleichbedeutend mit einem Leben in Liebe, mit immerwährendem Liebewirken, das euer Wesen restlos umgestaltet und ihr es so dem Meinen wieder angleichet, Der Ich die Ewige Liebe bin …. Jeder Mensch, der sich bemüht, in der Liebe zu leben, der wird auch aufblicken zu Jesus Christus am Kreuz, er wird sich schuldig fühlen und bitten, seiner Schuld ledig zu werden, er wird in Schwäche seiner Seele den Weg nehmen zu Jesus Christus und Seine am Kreuz erworbenen Gnaden in Anspruch nehmen …. Er wird sich anlehnen an Ihn, weil er sich selbst zu schwach fühlt, und er wird nicht weiter zu gehen brauchen als bis zum Kreuz, weil er dort alles findet, was er benötigt, um wiederaufgenommen zu werden in sein Vaterhaus …. Ihm wird die Vergebung seiner Sündenschuld gewiß sein, weil er auch sein Wesen gewandelt hat, sowie ihm der Gang zum Kreuz Herzensbedürfnis ist und er darum auch seine Schuld aufs tiefste bereut. Aber diese Wesenswandlung geht nicht ohne den Willen zur Liebe vor sich, denn gerade die Liebe ist es, die dem Wesen fehlt und die es in sich wieder entzünden muß, um sich Meinem Urwesen anzugleichen. Aber der Mensch wird es auch können, wenn er nur guten Willens ist, seine Erdenaufgabe zu erfüllen, zwecks derer ihm das Erdendasein geschenkt worden ist. Der Wille ist alles, und er erfährt sicher Stärkung durch Jesus Christus …. Darum aber kann der göttliche Erlöser nicht ausgeschaltet werden, und darum ist der Gang zum Kreuz die eine große Aufgabe des Menschen, deren Erfüllen ihm aber Kraft und Freiheit, Licht und Seligkeit sichert, wie es euch verheißen ist …. Amen

Opfertod durfte nicht zum Glauben zwingen ….

B.D. Nr. 8185 24.5.1962

Auch Mein Opfertod am Kreuz durfte nicht zwangsmäßig zum Glauben führen an Meine Gottheit in dem Menschen Jesus …. Denn wenngleich die Liebe Selbst dieses Opfer dargebracht hat, wenngleich Ich Selbst in Ihm war bis zu Seinem Tode, weil Er Sich gänzlich mit Mir vereinigt hatte, so zog Sich doch die „Gottheit“ in Ihm zurück …. d.h., Er litt und starb als Mensch, Er nahm Seine Macht nicht mehr in Anspruch, die Er durch die Einigung mit Mir besaß …. Er hat als Mensch alle Leiden und Schmerzen auf Sich genommen und dadurch die große Sündenschuld getilgt, welche die gesamte Menschheit belastete …. Und es mußte also auch der Kreuzestod ein Vorgang sein, der sich ganz menschlich abspielte, weil niemand zum Glauben gezwungen werden durfte und jede ungewöhnliche Erscheinung einen solchen Glaubenszwang bedeutet hätte …. Wohl wurden so manche Menschen von einer Unruhe erfaßt, die der Kreuzestod hervorrief, es wurden manche Menschen angerührt, und sie waren bedrückt ob des Urteils, das an einem Menschen ausgeführt wurde, Den sie nicht für schuldig hielten …. Doch daß es ein Opfer war, das die Gottheit Selbst im Menschen Jesus vollbrachte, dafür fehlte jeglicher Beweis, und es mußte dies auch so sein, weil auch die Annahme der Gnaden des Erlösungswerkes ein Akt des freien Willens sein mußte …. weil anders die Vergebung der Sünde nicht stattfinden konnte als durch die freiwillige Hingabe an Jesus und das Anerkennen Seiner Selbst als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Sich die ewige Gottheit Selbst verkörpert hatte. Niemand darf zum Glauben gezwungen werden, einem jeden Menschen sollte es freistehen, Jesus Christus als Erlöser der Welt anzuerkennen und Sein Gnadenopfer anzunehmen. Darum war auch der Tod Jesu eine ganz menschliche Begebenheit, die in keiner Weise zwingend einwirkte auf die Menschen, die Seiner Todesstunde beiwohnten oder auch nachher von ihr erfuhren. Und auch für alle Menschen bleibt das Erlösungswerk Jesu eine Angelegenheit, die sie glauben, aber auch anzweifeln können, denn die rechte Erkenntnis erfordert einen gewissen Fortschritt der Seele, eine Zuwendung zu Mir, Den sie dann auch in Jesus Christus zu erkennen vermögen. Ein Mensch, der noch ganz in der Gewalt Meines Gegners ist, der wird niemals an das Erlösungswerk Jesu Christi glauben, und ob ihm dies auch noch so wahrheitsgetreu geschildert würde …. Denn er will es nicht glauben, weil er noch unter dem Einfluß des Gegners steht, der alles tun wird, um eine Erlösung durch Jesus Christus zu verhindern. Und doch können Menschen auch einen ganz überzeugten Glauben an Ihn gewinnen, wenn sie es ermöglichen, daß Mein Geist sie belehret …. wenn sie durch ein Liebeleben nach Meinem Willen auch Mein gedankliches Einwirken zulassen …. Es sind aber dann keine äußeren Beweise, die den Menschen überzeugen von der Wahrheit des göttlichen Barmherzigkeitswerkes, sondern es werden dann seine Gedanken der Wahrheit entsprechend gelenkt, und es versteht der Mensch die Zusammenhänge und die Begründung des Kreuzesopfers, und er kann glauben auch ohne Beweise. Jeder Beweis ist und bleibt ein Glaubenszwang für die Menschen; es ist aber die freie Willensprobe das allein Entscheidende im Erdenleben, und so auch müssen sich die Menschen frei entscheiden zur Annahme und Anerkennung Jesu und Seines Kreuzesopfers …. Der Mensch wird keineswegs gezwungen zur Annahme, und es müssen daher alle Geschehnisse in ihrer Wahrheit geschildert werden, wie es sich auch wirklich zugetragen hat: wie die Aburteilung eines Verbrechers, der zum schändlichsten Tode verurteilt wurde, zum Tod am Kreuz. Mit Seiner Macht hätte Jesus wahrlich diesen Tod von Sich abwenden können …. denn sie stand Ihm zu Gebote durch die völlige Vereinigung mit Mir …. aber Er wandte sie nicht mehr an, weil Er als völlig machtlos den Tod erleiden wollte, um den Menschen Hilfe zu bringen in einer Not, aus der sie selbst sich nicht hätten befreien können …. Er aber konnte ihnen zur Freiheit verhelfen, Er konnte den Weg frei machen zum Vater, Er konnte ihnen das Tor zum Lichtreich öffnen, doch immer nur, indem Er eine riesengroße Schuld auf Sich nahm und damit den Weg zum Kreuz ging …. indem Er ein Maß von Leiden auf Sich nahm, das kaum ein Mensch hätte ertragen können, wenn nicht die Liebe Ihm die Kraft dazu gegeben hätte …. Die wiederum Ich Selbst war …. Aber Er wandte diese Kraft nicht an, um Sich Seiner Leiden zu entledigen, sondern nur dazu, die Leiden und den bittersten Tod am Kreuz ertragen zu können …. Denn Er wollte die Menschheit erlösen von Sünde und Tod …. Daß auch die Meinen zweifelten an Mir, war verständlich, sahen sie Mich doch plötzlich aller Macht entblößt, als sie zusehen mußten, wie man mit Mir umging, wie Ich Mich nicht wehrte und nicht die Macht zur Anwendung brachte, die sie so oft bei Mir hatten feststellen können …. Doch dann wäre das Kreuzesopfer nicht vollbracht worden, und es wäre auch Mein Gang als Mensch über die Erde zwecklos gewesen, weil trotz Meiner Lehren und Unterweisungen die Menschen stets in der Schwäche Meinem Feind gegenüber verblieben wären, denn die ungetilgte Sündenschuld war die Schwäche, die Last, die auf der Menschheit lag, von der sie aus eigener Kraft nicht frei werden konnten …. Und zur Stärkung ihres Willens bin Ich gestorben am Kreuz, zur Stärkung ihres Willens nahm Ich Selbst die ungeheure Last der Sünde auf Mich und tilgte sie durch das schmerzensreichste Erbarmungswerk, das sich je auf dieser Erde vollzogen hat und sich auch nimmermehr vollziehen wird …. Ich starb für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft, doch ein jeder Mensch muß im freien Willen dieses Mein Erlösungswerk erkennen und annehmen, denn dann erkennt er auch Mich Selbst an, Dem er einstens seine Anerkennung versagt hat und darum in die Tiefe gestürzt ist …. Amen

„Ihr müsset alle von Gott gelehret sein ….“

B.D. Nr. 7771 13.12.1960

Was zur Zeit Meines Erdenwandels geschah, das geschieht auch heut insofern, als daß Ich euch wieder belehre, wie Ich einst Meine Jünger belehrt habe …. Ihr werdet also von „Gott Selbst“ gelehret …. Und so müsset ihr auch in der Wahrheit unterwiesen werden, weil Gott die Ewige Wahrheit ist …. Die Menschen erkannten Mich nicht, als Ich unter ihnen weilte und ihnen Meine Liebelehre brachte, als Ich sie einführte in ein Wissen, das eben nur Ich Selbst ihnen bringen konnte …. Aber die in der Liebe standen, glaubten auch, was Ich ihnen vermittelte; sie erkannten bald, daß es nicht Menschenworte, sondern Gottesworte waren, und darum nahmen sie auch Meine Lehren an …. Und so auch werden heut die Menschen von Mir angesprochen, und die in der Liebe leben, erkennen die Stimme des Vaters, die Stimme ihres Gottes und Schöpfers von Ewigkeit, und sie nehmen auch Meine Lehren an …. Und wieder sind es Meine göttlichen Liebegebote, die Ich euch Menschen als vordringlich hinstelle, weil ihr erst dann Mich recht erkennet, wenn ihr durch die Liebe den Geist in euch erweckt habt. Denn der Geist in euch ist Mein Anteil, er ist es, der auch lehret, so daß auch ihr sagen könnet: Ihr seid von Gott gelehret …. Ich weile nicht mehr körperlich auf Erden wie damals, aber dennoch bin Ich bei euch, wie Ich es verheißen habe: „Bis an der Welt Ende ….“ Und wenn Ich zu euch spreche durch den Geist, so beweise Ich euch dadurch Meine Gegenwart, und ihr könnet …. genau so wie damals Meine Jünger …. erkennen, daß euer Gott und Schöpfer, euer Vater zu euch spricht. Aber ihr müsset in der Liebe leben, weil ohne Liebe niemals der Geist in euch zum Leben erwachen kann, weil ohne Liebe er sich nicht äußern kann und ihr nichts von der „Gegenwart Gottes“ spüret. Sowie Ich euch aber ansprechen kann, werde Ich auch immer die Liebe als Wichtigstes hinstellen, Ich werde immer wieder Meine Liebegebote herausstellen, Ich werde die Menschen zur Liebe ermahnen und ihnen das größte Liebewerk vor Augen halten: Meinen Opfertod am Kreuz, den nur die Liebe vollbringen konnte und mit dem Ich Meinen Erdenwandel als Mensch krönte, auf daß ihr erlöst wurdet von Sünde und Tod. Und so wird auch heut Mein Wort immer wieder das Erlösungswerk Jesu Christi zum Inhalt haben, denn ihr Menschen müsset wissen, daß Meine Liebe für euch die Sündenschuld getilgt hat und daß ihr nur selig werden könnet, wenn ihr dieses Mein Erlösungswerk anerkennet, wenn ihr Mich Selbst in Jesus Christus anerkennet und um die Vergebung eurer Sündenschuld bittet. Und darum müsset ihr Menschen auch wissen um den Anlaß zu diesem Erlösungswerk, um eure einstige große Schuld und um Meine übergroße Liebe …. Und dieses Wissen geht euch zu durch Mein Wort, und ihr werdet gelehret von Mir Selbst, wie Ich einst Meine Jünger gelehrt habe, die das Erlösungswerk erleben und dann davon zeugen sollten …. Und auch ihr, die ihr Mein Wort höret, ihr sollet künden denen, die ohne Wissen sind oder ohne Glauben an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser …. Denn alle Menschen sollen es erfahren, warum Ich über die Erde gegangen bin; alle Menschen sollen erfahren, daß sie Jesus Christus nicht ablehnen dürfen, weil sie dann auch Mich Selbst ablehnen und ewig nicht mehr zum Leben gelangen können …. Sie müssen einmal zu Mir finden, denn dafür bin Ich gestorben am Kreuz, daß ihre Schuld ihnen vergeben ist …. Und sie müssen selbst wollen und selbst den Weg nehmen zum Kreuz, zu Mir in Jesus Christus …. Sie müssen in der Liebe leben, auf daß sie glauben lernen und sich dann auch erfassen lassen von der Ewigen Liebe …. Und niemals werde Ich die Menschen sich selbst überlassen, denn Ich habe euch die Verheißung gegeben, bei euch zu bleiben bis an der Welt Ende …. Und also werde Ich auch euch ansprechen und euch belehren, wie Ich Meine Jünger belehrte, als Ich über die Erde ging …. Amen

Jesus hat die Brücke geschlagen ….

B.D. Nr. 8102 14.u.15.2.1962

Die Brücke zum geistigen Reich muß von euch Menschen betreten werden, ihr müsset euch zu lösen suchen von der irdischen Welt, ihr müsset einmal nachdenken über euren Erdenlebenszweck; ihr müsset darüber nachdenken, woher ihr gekommen seid und wohin ihr wieder gehet …. Ihr müsset euch mit geistigen Gedanken befassen, und schon beweget ihr euch auf der Brücke in das geistige Reich. Und dann werdet ihr auch der Lehren gedenken, die euch zugetragen wurden zum Zwecke eurer Erziehung, und ihr werdet zu den einzelnen Lehren auch Stellung nehmen in Gedanken …. Und dann wird euch auch Jesus Christus und Sein Erlösungswerk vor Augen treten, Der in Wahrheit die Brücke geschlagen hat von der Erde in das geistige Reich. Und nun wird euer Wille ausschlaggebend sein, ob die Gedanken an den göttlichen Erlöser euch tiefer berühren, denn von seiten der Lichtwelt werden euch diese Gedanken zustrahlen, und ihr brauchet sie nur zu ergreifen, um einen Segen davonzutragen, den ihr als Mensch nicht ermessen könnet. Seid ihr eines guten Willens, dann werdet ihr immer wieder zu jenen Gedanken zurückkehren, weil Jesus Christus Selbst euch erfaßt, sowie ihr Seiner gedenket und ihr Seinen Einfluß spüret als immer wieder aufsteigende Gedanken und Fragen, was es mit dem Erlösungswerk für eine Bewandtnis hat …. (15.2.1962) Und solche Fragen werden euch wahrlich auch beantwortet werden, denn es ist das Wichtigste im Erdenleben, daß ihr zu Jesus Christus findet, daß ihr Ihn als den göttlichen Erlöser anerkennet und also Mich Selbst in Ihm erkennet …. Denn ihr müsset freiwillig wieder zu Mir zurückkehren, Den ihr einstens nicht mehr anerkennen wolltet …. Glaubet ihr nun an Jesus Christus, dann erkennet ihr auch Mich Selbst in Ihm, Der Ich für euch zum schaubaren Gott wurde, auf daß euch diese Anerkennung leicht werde. Jeder Mensch wird einmal sich klarwerden müssen über seine eigene Einstellung zu Jesus und Seinem Erlösungswerk. Und darum werde Ich immer wieder Meine Jünger hinaussenden in die Welt, die das Evangelium verkünden sollen, die des Erlösungswerkes Erwähnung tun sollen und also überallhin das Wissen tragen sollen von Ihm, Der den Menschen die Brücke erbaut hat, die aus dem Reiche der Finsternis führet in das Reich des Lichtes. Es sind diese zwei Reiche getrennt, und es bestand eine tiefe Kluft, die von den Menschen allein nicht hätte überbrückt werden können. Und in Erkenntnis der großen Not der Menschen hat der Mensch Jesus diese Brücke geschlagen durch Sein Erlösungswerk, durch Seinen Tod am Kreuz, durch den Er die große Urschuld der Menschen tilgte …. Er hat einen Weg angebahnt, der zurückführt zum Vater, zu Mir, von Dem ihr einst alle ausgegangen seid …. Ohne Jesus Christus aber besteht diese tiefe Kluft noch, und ihr bleibet ewig in dem finsteren Bereich, weil kein Weg hinausführt ohne Jesus. Darum sollen die Menschen hören von Ihm, von Seinem Werk der großen Erbarmung, von Seiner endlosen Liebe, und dann werden sie auch erkennen, daß der Mensch Jesus Mich Selbst in Sich barg, Der Ich die Liebe bin, Die also Wohnung nahm in Ihm. Jesus hat Sich geopfert für Seine Mitmenschen, was Er nicht hätte tun können, wenn nicht die Liebe in Ihm gewesen wäre, die Ihm die Kraft gab in Seinen bitteren Leiden und dem Sterben am Kreuz, um die Schuld der Menschheit zu tilgen und denen den Weg frei zu machen ins Vaterhaus, die Sein Erbarmungswerk annehmen und Ihn um Vergebung der Schuld bitten und die also nun auch Mich Selbst in Jesus erkennen und anerkennen. Und immer wieder sollen daher die Menschen hingewiesen werden auf Jesus Christus und Sein Erlösungswerk …. Sie sollen erfahren, in welcher geistigen Not sie sich befinden, solange sie nicht an Ihn glauben und daher auch noch mit ihrer Urschuld belastet sind …. Sie sollen immer wieder hören, daß sie ohne Jesus Christus nicht selig werden können, daß ihnen das Lichtreich verschlossen bleibt, solange sie nicht den Weg zum Kreuz genommen haben, weil sie so lange auch noch nicht Mich Selbst erkannten, dies aber Sinn und Zweck ihres Erdenlebens ist, daß sie wieder im freien Willen Mir zustreben, Den sie einstens freiwillig verlassen hatten …. Der Anlaß ihres Abfalles war auch, daß sie Mich nicht zu schauen vermochten …. In Jesus bin Ich ihnen zum schaubaren Gott geworden, und in Jesus müssen sie Mich nun auch anerkennen, um nun auch von Mir wieder angenommen zu werden …. Und deshalb müssen sie die Brücke betreten zum geistigen Reich, denn dieses Reich ist ihre wahre Heimat, das eben nur zu erreichen ist über jene Brücke, die Jesus geschlagen hat durch Seinen Tod am Kreuze …. Ihr Menschen, begehret ernstlich Aufschluß über das Erlösungswerk, über den göttlichen Erlöser Jesus Christus und Seine Mission auf der Erde, suchet wahrheitsgemäß Kenntnis zu erlangen über Ihn, und wahrlich, sie wird euch zuteil werden, denn ihr sollet zur Seligkeit gelangen. Der Weg zur Seligkeit führt über das Kreuz Jesu Christi …. Und darum sende Ich euch immer wieder Meine Jünger zu, und diese werden zeugen von Ihm, sie werden zeugen von Meiner Menschwerdung in Jesus und von dem größten Erbarmungswerk, das die Liebe Selbst auf Erden im Menschen Jesus vollbracht hat …. Amen

Vereinigung des Geistesfunkens mit dem Vatergeist …. Jesus ….

B.D. Nr. 6575 17.6.1956

Wenn der Geist im Menschen zum Leben erwacht, dann ist auch die Verbindung mit Mir hergestellt, denn der Geist im Menschen ist ein Funke Meines göttlichen Vatergeistes, er ist Mein Anteil und also das gleiche wie Ich Selbst, so daß ihr nun auch vollberechtigt sagen dürfet: „Gott ist in mir ….“ Denn der Geist in euch erwacht erst dann zum Leben, wenn ihr die Liebe übet, und dann auch kann Ich, als die Ewige Liebe, Selbst in euch sein. Nun traget ihr zwar alle diesen göttlichen Funken in euch, doch er kann durch euren eigenen Willen, durch euren Lebenswandel, verschüttet sein und bleiben bis zu eurem Tode …. Dann also seid ihr euer Leben „ohne Gott“ gegangen …. weil ihr ohne Liebe lebtet und Mir darum jede Bindung mit euch unmöglich machtet …. Aber ihr habt euer Erdenleben gelebt und somit eine große Gnade ungenützt gelassen, ihr habt nicht getan, was Zweck eurer Verkörperung als Mensch ist: Ihr habt euch nicht vereint mit Mir, sondern ihr seid in der Isolierung geblieben, in die ihr euch selbst einstmals durch euren Abfall von Mir begeben habt. Auf daß euch die Vereinigung möglich wurde, kam Ich euch durch einen großen Gnadenakt entgegen: Ich legte ein Fünkchen Meines Gottesgeistes in euch erstmalig und regte euch nun andauernd an, dieses Fünkchen zu entzünden, indem Ich schicksalsmäßig euch in Lagen versetzte, wo ihr Liebewerke verrichten konntet bei gutem Willen …. Es war und ist euch Menschen oft möglich, den Liebefunken in euch zur Flamme werden zu lassen. Es fehlt euch wahrlich nicht an Gelegenheiten, aber es ist ein Akt des freien Willens, und ihr könnet darum es auch versäumen, liebetätig zu sein, und der Geist in euch schlummert, er kann sich nicht äußern, ihr habt also keine Verbindung mit Mir hergestellt, und ihr seid tot, wenngleich ihr zu leben glaubet …. Und es ist euer Erdenleben ein Leerlauf, weil ein Leben „ohne Gott“ niemals zu einem Aufstieg führen kann, sondern die Verbindung mit Meinem Gegner beweiset. Ich Selbst kann also nicht in euch sein, weil ihr selbst Mir den Zugang zu euch verwehrt durch euer liebeloses Wesen. Dieser Zustand unter den Menschen ist weit mehr zu beobachten als jener, wo sich die Menschen Mir innig anschließen, wo sie ein Liebeleben führen und von Meinem Geist sich leiten lassen …. Und es ist jener Zustand immer dann zu erkennen, wenn die Menschen keinen Glauben mehr haben an Jesus Christus, Der ihnen durch Seinen Kreuzestod verhelfen wollte zur Stärkung ihres schwachen Willens, sich zu lösen von Meinem Gegner. Die göttliche Liebelehre, die der Mensch Jesus auf Erden predigte, sollte den Menschen den Weg zeigen zur Einigung des Geistesfunkens in ihnen mit dem Vatergeist von Ewigkeit. Und darum lebte Jesus Seinen Mitmenschen ein Leben in Liebe vor und bewies ihnen auch die Auswirkung eines solchen Lebenswandels: die völlige Vereinigung mit Mir, die in Seinem Reden und Wirken auf Erden erkenntlich wurde …. Was vor dem Opfertod Jesu unmöglich war, durch die Willensschwäche der Menschen, die noch mit der Ursünde belastet waren, das konnten die Menschen nach Seinem Kreuzestode ausführen, weil ihnen die Kraft geschenkt wurde dazu, so sie Jesus Christus anerkannten als Gottes Sohn und Erlöser der Welt und sie Seine Hilfe in Anspruch nahmen. Und nun war es auch möglich, daß sie selbst die Einigung mit Mir herstellten, daß sie durch Liebewirken den Geistesfunken in sich zum Leben erweckten und nun Ich Selbst also in ihnen wirken konnte. Ohne Jesus Christus aber kann keines Menschen Geist erweckt werden, denn Ich Selbst kann nicht sein in dem, der Mich Selbst ablehnt, der nicht an Mich glaubt, daß Ich ihn erlöst habe von Sünde und Tod …. Mein Geistesfünkchen ruht zwar in eines jeden Menschen Seele, doch die Liebe erst erweckt ihn zum Leben, die Liebe aber erkennt Jesus Christus, sie erkennet Mich in Ihm, und sie verbindet sich mit Mir …. oder auch: Die Liebe ist der göttliche Funke, der sich mit dem Feuer der ewigen Liebe vereinigen will …. Dann aber ist Leben in euch, und ob ihr auch das irdische Leben verlieret …. Ihr seid vom Tode schon auferstanden zum Leben, sowie der Geist in euch lebendig wurde, und ihr könnet nun dieses Leben ewig nicht mehr verlieren, weil ihr nun zurückgekehrt seid zu Mir und bei Mir es ewig keinen Tod mehr geben kann …. Amen

 

Auszug aus dem Gesamtwerk mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers.