Leichte Expansions- Kontraktionsmeditation

Diese Meditation ist eine wundervolle Möglichkeit, deinen Tag zu beginnen und zu beschließen. Aufgrund ihrer tief harmonisierenden, euphorisierenden und entspannenden Wirkung hilft sie uns unmittelbar, die subjektive Natur von Raum und Zeit wahrzunehmen.

Wir legen uns auf ein Bett oder auf den Boden und visualisieren jeden Morgen oder Abend, wenn wir unsere Augen schließen, 10 Minuten lang fest und klar, wie unser vitaler, energetischer Körper wächst und sich mehr und mehr ausdehnt. Wir lassen ihn so groß wie möglich werden und machen uns ebenso bewußt, daß die Energie, die eine so große nutzbringende Erweiterung ermöglicht, aus dem Makrokosmos kommt. Wir fahren mit der Ausdehnung fort, bis unser Körper schließlich die Zimmerdecke, oder – falls wir die Übung im Freien durchführen – den Himmel erreicht. Zwei bis drei Tage lang werden wir allmählich mit diesem belebenden und euphorischen Gefühl vertraut und bemerken gleichzeitig eine außergewöhnliche Wahrnehmung des Friedens auf der Ebene unseres ganzen Körpers.

Wenn wir mit diesem neuen, lebendigen und beglückenden Gefühl vollkommen vertraut sind, werden wir uns unseren Körper vorstellen, wie er sich über die Raum- oder Himmelsgrenzen hinaus ausdehnt und den ganzen Planeten ausfüllt. Als nächstes nehmen wir wahr, wie er den Planeten umarmt und umfaßt. Dadurch wird unser subtiler Körper allmählich so groß wie unser Haus. Anschließend werden wir die schrittweise Erweiterung beobachten, bis wir die Größe unserer Stadt oder unseres Landes erreichen und dann die Größe des ganzen Planeten erlangen. Dann werden wir deutlich den Raum, in dem wir uns befinden, das Haus, die Stadt, das Land und den Planeten ERDE in unserem erweiterten Körper verspüren. Daraufhin dehnen wir uns weiter aus, indem wir nach und nach die häusliche Umgebung erfassen und dann das gesamte Gebäude in uns fühlen. Als nächsten Schritt fahren wir fort, uns weit bis außerhalb der Grenzen unseres Planeten auszudehnen und durch die Expansion bemühen wir uns, das gesamte Sonnensystem zu umfassen. Schließlich füllen wir das gesamte Sonnensystem mit unserem expandierten feinstofflichen Körper aus und spüren hauptsächlich die Sonne, den Mond und all die Planeten, als ob sie sich in unserem ausgedehnten Körper bewegten.

Dieser Prozeß feinstofflicher Erweiterung unseres Wesens soll nun beharrlich sieben Tage lang durchgeführt werden. Anschließend folgen sieben Tage beharrlicher Wiederholung des umgekehrten Prozesses, des In-Sich-Zusammenziehens.

Wenn wir nun auf dem Bett oder auf dem Boden liegen, versuchen wir zu fühlen, wie sich unser Körper in sich zusammenzieht. Wir fühlen, wie er kleiner und kleiner wird, so klein, daß er an einem bestimmten Punkt nicht mehr ist als ein Atom in unserem Herzen. Als Nächstes fühlen wir, wie dieses zusammengeschrumpfte Atom, das unser subtiler Körper ist, so klein wird, daß es sich letztendlich in etwas Einzigartiges und Ewiges in uns verwandelt.

Am Ende der sieben Tage beharrlichen Übens dieser Technik der Kontraktion des subtilen Körpers werden wir feststellen, daß wir subtil gesehen so winzig werden können, daß es für uns nahezu unmöglich ist, unseren Standort zu bestimmen.

Dadurch werden wir uns voll bewußt, daß wir durch die Ausdehnung so grenzenlos wie unser Sonnensystem sein können, in der Lage, alles zu „umarmen“. Andererseits erkennen wir die Tatsache, daß wir durch unser Zusammenschrumpfen so klein und unsichtbar werden können wie ein winziges Atom. Deshalb üben wir die Expansion und die Kontraktion jeweils sieben Tage lang und folgen streng den vorher beschriebenen Schritten.

Wenn wir diese Technik 14 Tage lang 5 – 10 Minuten praktizieren, werden sich folgende positive Effekte einstellen: gesteigertes Gefühl inneren Wohlbefindens und ein ozeangleicher und ausgeprägter Glückszustand.

Gleichzeitig fühlen wir uns leicht, spontan, tief zentriert und sehr ausgeglichen. Während der höheren Stufen des Ausübens dieser Technik erreicht das menschliche Wesen möglicherweise den verzückten Zustand kosmischen Bewußtseins (welches  die Yogis SAMADHI nennen).