Yoga und positives Denken

Positives Denken wird im Yoga als unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg betrachtet, sei es nun ein Erfolg in der Yogapraxis oder in irgendeiner anderen wohltuenden von uns erwünschten Aktion. Der Grund, warum Yoga dem positiven Denken eine so hohe Wertschätzung einräumt, ist das Wissen um das geheime Gesetz der Resonanz. Laut diesem bringen uns unsere Gedanken in Resonanz (eine feinenergetische Verbindung) mit verschieden starken geheimen Sphären des Universums und fördern so die Energieübertragung von ihnen zu uns. Durch diese Mechanismen, die vollkommen real und unfehlbar sind, auch wenn sie geheim sind, wird der Mensch allmählich das, was er zu sein denkt, wie der weise Aphorismus des Yoga sagt. Wir erschaffen unseren Erfolg oder unser Versagen durch die jeweilige Richtung, in die wir mit Hilfe unserer Gedanken gehen. Wir sind diejenigen, die unser Glück oder unser Unglück erschaffen; wir sind diejenigen, die für unsere innere Entwicklung und unser äußeres Verhalten verantwortlich sind. Die Gedanken von Erfolg und Gewinn bringen uns in Resonanz mit der Energie des Erfolgs während chaotische, überwiegend negative Gedanken uns in Resonanz mit Energien von Versagen, Fehlern und Enttäuschung bringen. Wenn man sorgfältig die vom Glück begünstigten oder die erfolgreichen Menschen analysiert, merkt man, dass sie voller Optimismus und Selbstbewusstsein sind.

Positives Denken in der Hatha-Yoga Praxis

Um leicht Fortschritte in der Yogapraxis zu erzielen, muss man lernen positiv zu denken und optimistisch zu sein. Sag dir nie: Diese Yogaübung ist viel zu schwer für mich. Im Gegenteil, denke, dass Yoga eine wissenschaftliche Disziplin ist, das heißt, jeder, der es richtig praktiziert erreicht die erwähnten Ergebnisse. Durch geduldige Praxis wird man die spektakulärsten Asanas und die schwierigsten Pranayamatechniken verwirklichen können. Hier gibt es eine sehr wirksame praktische Ausführungsweise: während du eine bestimmte Yogastellung einnimmst, die du zum jetzigen Zeitpunkt nicht sehr gut kannst (wegen Ungelenkigkeit, Mangel an Gleichgewicht), visualisiere oder mentalisiere dich bei der perfekten Ausführung dieses Asanas. Die subtilen Wirkungen des Asanas werden stark gesteigert und dein Fortschritt wird bald zu sehen sein!

Positives Denken in Konzentrations- und Meditationsübungen

Das Selbe gilt für alle Yogaübungen. Wenn du jemand bist, der sich nicht gut fokussieren kann, dessen Geist zerstreut ist, wenn du die Energiezentren nicht gut oder gar nicht fühlst, oder wenn du die Meditationstechniken nicht gut beherrscht, wende beharrlich das Prinzip des positiven Denkens an. Es ist eine Möglichkeit, dein Vertrauen in die Effizienz der Yogapraxis und in dich selbst zu verkünden. Gehe an die Meditations- und Konzentrationstechniken immer mit Optimismus und Freude heran, fühle die Frische, die sie hervorbringen, wenn der Geist ruhig ist. Denke jederzeit mit freudiger Erwartung, dass Meditation eine Übung ist, die du sehr schätzt und die du immer besser beherrscht. Die Erfolge aller großen Yogis können in deinem Wesen wiederholt und aktualisiert werden! Für diejenigen, die die Energiezentren oder einige von ihnen nicht direkt fühlen können, haben wir einige ergänzende positive Ideen: alle Yogaübenden fühlen nach und nach ihre Energiezentren früher oder später. Dies ist durch die direkte Erfahrung der Yogaübenden bezeugt. Die Energiezentren können auf verschiedene Weise gefühlt werden: Vibrationen, Druckempfindungen, Wärme, aber auch andere spezifische Empfindungen. Liebe ist zum Beispiel ein offensichtlicher Ausdruck vom Dynamismus des Anahata Chakra. Alle Personen, die verliebt sind, fühlen „etwas“ in ihrem Herzen –in der Tat im Anahata Chakra! Denk positiv und es wird dir gelingen aufzuwachen und deine Energiezentren früher zu spüren! Und vernachlässigt nicht die Wichtigkeit, Information zu diesem Thema zu finden; ihr müsst die Theorie über die Energiezentren gut studieren.

Übernatürliche Fähigkeiten? Warum nicht?

Es stimmt, fortgeschrittene Yogis haben keinerlei Faszination gegenüber übernatürlicher Kräfte. Aber nachdem manche davon sehr hilfreich sind (Mitgefühl, Telepathie, die Erinnerung an frühere Leben), ist es gut zu wissen, dass positives Denken hier als eine kraftvolle Maschine wirken kann, die uns zum Erfolg vorantreibt. Deshalb denke positiv, in allem Guten, das du tun willst und studiere das Beispiel derer, die es schon erreicht haben. Und zum Schluss ein grundlegender Aspekt: das Ziel der Yogapraxis ist den Zustand der Einheit mit Gott zu erreichen, die exstatische Verschmelzung mit Gott Vater, und so das Erreichen der höchsten spirituellen Absolution. Yoga lehrt uns definitiv, dass es vollkommen möglich ist, dieses grundsätzliche Ziel des Lebens und der Yogapraxis in genau diesem Leben, hier auf der Erde, zu erreichen, unabhängig mit welchen karmischen Bindungen wir geboren wurden und in welchen wir uns im Moment befinden. Denk nicht eine Minute, dass dies nicht möglich ist! Dies ist die Stärke der authentischen spirituellen Pfade. Dies ist der Grund, warum du positiv denken musst: du kannst die ultimative spirituelle Befreiung in diesem Leben erreichen, wenn du willst und wenn du mit Beharrlichkeit und Hingabe Yoga praktizierst!