Das Gebet eines Yogi

Von Gregorian Bivolaru

Die Gebete der Yogis und derer, die nach der höchsten Wahrheit streben, zeigen pure Einfachheit und sehnen sich nach der Verschmelzung mit Gott, ungeachtet potentieller Blockaden und Schwierigkeiten. Dies gilt für die auf der Erde lebenden Heiligen ebenso wie für jene, denen es gegeben ist, in Allem, was sie umgibt, das Göttliche zu sehen.

Es erweckt die übernatürliche Kraft des Herzens

Die Heiligen geben oft unzählige, manchmal scheinbar seltsame Ratschläge, wie wir beten sollten. Dies spiegelt verschiedene Bedürfnisse, Ansichten und Arten der Anrufung wider. Einige Heilige, die ihr Leben der Kontemplation gewidmet haben – so der Heilige Johannes des Kreuzes und der unbekannte Autor des Werkes „Die Wolke der Ignoranz“ – interessieren sich vornehmlich für die unaussprechliche Färbung der inneren Zustände, welche die verschiedenen Etappen der Seele auf ihrer Reise zu Gott abbilden. Andere nach dem Höchsten strebende Heilige wie Ignatius de Loyola oder Anthony Mary Claret zeigen, wie man sogar im alltäglichen Trubel aller möglichen Arten von Versuchungen dennoch nahe bei Gott bleibt. Dieser weise und feinfühlige Ratschlag reflektiert natürlicherweise ihre eigene erstaunliche Erfahrung.

Für mich bedeutet das leidenschaftliche Streben nach dem Höchsten oder das Gebet vor allem den Enthusiasmus des Herzens gegenüber dem Göttlichen. Es bedeutet ein starkes Streben, das dich den Blick gen Himmel richten lässt. Es bedeutet die spontanen Tränen der Liebe und Dankbarkeit in Momenten größter Freude oder tiefstem Schmerz. Das Streben nach dem Höchsten oder das Gebet an sich sollte in uns eine große, übernatürliche Kraft in Bewegung bringen, die unser Herz öffnet und uns nahe an Gott hält.

Es ist sehr verdienstvoll, tief über Seine Güte zu meditieren, oder Ihn mit Herz und Seele zu lieben und für seine Güte zu preisen. Noch wirkungsvoller ist aber, sein Herz und seinen Verstand mit dem ekstatischen Wissen um Gott verschmelzen zu lassen, denn dies wird uns Gottes wahre Natur offenbaren und wir können Gott lieben und dafür preisen, was er wirklich ist. Bemühen wir uns, unseren Verstand und unsere Seele zu öffnen und voller Liebe zu schweigen. Bleib einfach in Stille und nimm Gott wahr, denn Er sieht uns Unbewusste und umarmt uns in allem, was uns jemals umgibt.

Ein Anfänger im Streben nach dem Höchsten oder im Gebet sollte – und dies solltest ihr euch merken, denn es ist sehr wichtig – seinen Glauben an Gott stets aufrecht erhalten und daran arbeiten, dass sein eigener Wille eins wird mit dem höchsten Willen Gottes.

Der stille Ruf führt uns ins Höchste Königreich

Wenn wir eine Kirche oder eine Kapelle betreten, sollten wir uns vor eine Ikone Gottes setzen und sagen: „Lieber Gott, da bin ich, schenke mir nur das, was Du möchtest und weißt, dass es mir nützlich ist. Denn egal, was Du mir jetzt oder später schenkst, macht mich zutiefst glücklich, und deshalb danke ich Dir. Wenn Du, lieber Gott, mir nichts schenkst, so danke ich Dir mit gleicher Liebe, denn somit weiß ich, dass ich noch nichts verdiene. Deshalb werde ich Dir nun alles erzählen, all meine Freuden, Gedanken und Leiden, und dann – überwältigt von Liebe und Dankbarkeit aufgrund Deines unendlichen Mitgefühls und Deiner Güte – werde ich mit all meinem Wesen dem zuhören, was Du sagst.“

Menschen lassen sich gerne von den überfließenden Worten täuschen, in denen sie ihr Streben nach dem Höchsten oder ihre Gebete formulieren. Lieber sollten wir nur fünf Worte aus der Tiefe unserer Seele äußern als fünftausend Worte, die unser Verstand und unsere Seele nicht in endloser Liebe und tiefem Verständnis genießen können.

Für viele von uns jedoch ist das Streben nach dem Absoluten oder das laut ausgesprochene Gebet angebrachter als das rein mentale, in dem man Gott in Stille dankt. Solche Wesen mit reiner Seele erkennen in jedem Wort des „Vater Unsers“ oder eines anderen Gebets einen Ozean an Kraft, Güte, Liebe, Weisheit und Mitgefühl. Der liebe Gott schenkt uns dann die Gnade, die Gebete sehr konzentriert und voller Inbrunst aufzusagen; in Seiner großen Güte wird er uns allmählich auch Seine Gnade im mentalen Beten gewähren, auch wenn oft die Annäherung an das Göttliche durch laut ausgesprochenes Gebet erfolgt. Dennoch dringt durch mentales Beten unser Bewusstsein tiefer in das Himmelreich Gottes ein.

Jeder Ort wird zu einem Tempel

Wenn wir nach Gott streben ist es hilfreich, uns das Opfer von Jesus wieder zu vergegenwärtigen und es zu verstehen, indem wir uns auf das Bild des Kreuzes fokussieren und darüber meditieren. Auch wenn wir es jetzt nicht mit unserem gesamten Wesen schaffen, sollten wir in uns wenigstens alle Aspekte und inneren Zustände, die mit dem Opfer Jesu verbunden sind, wachrufen und uns auf diese fokussieren. Das Wachrufen dieser wichtigen Emotionen und Bilder, die wir uns klar vor Augen halten, wird in unserem Herzen mehr göttlichen Enthusiasmus und Glut hervorrufen.

Da wir im Gebet leidenschaftlich nach dem Absoluten streben, lohnt es sich, Beständigkeit in der Liebe zu lernen, die sorgsame Hingabe, die still darauf wartet, dass Gott sich in unserem Wesen manifestiert. Allem voran müssen wir unsere Vorstellungskraft kontrollieren und diese daran hindern, uns durch ihre Fabrikationen zu stören. Wie schon gesagt besteht die Kraft der Seele, tiefgründig mit Gott zu kommunizieren, in der tiefen Stille des ekstatischen Friedens, in der süßen und reinen Erwartung der Liebe zu Gott.

Für Seelen, die eine wahre Vereinigung mit dem Göttlichen erreicht haben, wird jeder Ort zu einem Tempel des Strebens nach dem Absoluten, wird jeder Moment zu einem Moment des intensiven Gebets, jede Handlung bringt sie näher zu Ihm. Diese menschlichen Wesen sind auch auf der Erde mit dem Himmel verbunden – und dank der göttlichen Transfiguration wird jede Form der selbstbezogenen, irdischen Handlung und niedrigen Sinneslust aufgelöst. Dann erhebt sie jede innere Emotion und dehnt sie in die Unendlichkeit des alles umarmenden Reiches Gottes, des Heiligen Vaters, aus. Aber sosehr wir unseren spirituellen Fortschritt auch voranbringen, wir sollten immer wissen, dass nichts ohne die direkte Hilfe Gottes geschieht. Nichts geschieht ohne die große Unterstützung, die Er all jenen schenkt, die ihn demütig und hingebungsvoll aus ihrem Herzen anrufen – denn Gott gibt Sich selbst nur denen, die sich in ihren Gebeten unaufhaltsam nach seiner glückseligen Umarmung sehnen.

Hundert kurze und innige Anrufungen täglich

Manchmal wird über die Mönche vom Berg Athos berichtet, die nach dem Absoluten streben und ununterbrochen beten, wobei sie kurze, impulsive und rufende Formeln verwenden, gerade damit der intensive innere Elan, der so notwendig ist, wenn man Gott anruft, nicht abnimmt oder seine Subtilität durch ein langsames oder stockendes Aussprechen verliert. Diese herausragenden Diener Gottes haben einen alten Brauch – sie legen sich kurze Gebete zurecht (zum Beispiel „Oh Gott, schenk mir Deine Gnade!“), die sie im Laufe eines Tages oftmals im explosiven Streben nach dem Höchsten äußern, in einen Höchsten Himmel springend. Im diesem Moment erheben sie ihren Geist direkt auf das Göttliche, mit aller Kraft, und erheben sich umgehend über alles irdische Leid hinweg. Wer sich auf diesen Weg der Suche nach Gott begibt, wird eine reiche göttliche Ernte erleben, ohne große Anstrengungen.

Daher sollte Gott in kurzen und intensiven Äußerungen edler Gefühle des Herzens angebetet werden. Wenn wir dies so oft wie möglich tun, dürfen wir uns all Seiner Geschenke erfreuen! Wenn wir in tiefer Liebe um Seine Hilfe bitten, müssen wir unseren gesamten Verstand ins Herz bringen und in der Tiefe des Herzens das Kreuz wachrufen, vor diesem niederknien, um die göttliche Güte betteln und Gott um Erleuchtung und Erlösung bitten. Solle Anrufungen müssen einhundert Mal täglich durchgeführt werden.

Durch ein ununterbrochenes Streben nach dem Absoluten oder durch Gebete wird sich unser Leben Schritt für Schritt verbessern und ein einziger Urlaub werden. Dann sind wir vollständig davon überzeugt, dass Gott überall ist, immer. Wenn wir arbeiten, spüren wir seine Kraft, wenn wir lieben, schmecken wir Seine Güte und alle alltäglichen Handlungen führen wir im unaufhörlichen, gesegneten Einklang mit Ihm aus.

Derjenige der sich bemüht, wird erfolgreich sein

Das Streben nach dem Absoluten oder das mentale Gebet ist nicht vollständig bevor das Göttliche Selbst offenbart ist, das uns hilft, das endgültige Ziel durch die Anrufung des Göttlichen zu erreichen. Eine Seele ohne Streben zum Absoluten und ohne Gebet ist wie ein gelähmter Mensch – er hat Arme und Beine aber kann sie nicht kontrollieren.

So viele Menschen um uns herum sind mit den äußeren weltlichen Angelegenheiten so beschäftigt, dass sie hilflos sind, wenn sie sich nach innen wenden sollen. Solche schwachen Seelen sind im wahrsten Sinne des Wortes verängstigt, wenn jemand ihre Schwäche intuitiv wahrnimmt und ihnen voller Liebe begegnet und versucht, ihnen zu helfen. Das Streben nach dem Absoluten oder das Gebet ist unverzichtbar für diejenigen, die die dunklen Gedanken besiegen wollen. Das Gebet wird helfen, den Schleier, der das Verstehen verhüllt, zu beseitigen. Zu einem bestimmten Punkt wird es den Betenden dazu bringen, sich leicht Gott hingeben zu können und den perversen Pfad der herumirrenden Gedanken, die ihn dicht am Inferno halten, zu verlassen.

Das frenetische Anbeten des Absoluten oder das betrübte Gebet gefällt Gott manchmal viel mehr als ein langsames, flaches Gebet auf den Lippen. Das Leid, welches aus der Sehnsucht nach dem Göttlichen entsteht und das erhabene Verlangen desjenigen, der sich vergeblich bemüht zu beten, der ehrlich über seine Hilfslosigkeit klagt, können auf lange Sicht aus ihm einen Gewinner machen, der von der Gnade Gottes gesegnet wird. Manchmal bedeutet die Sehnsucht nach dem Absoluten oder das Gebet eine trauernde Seele mit inneren Tränen und keine leeren Worte. In solchen Momenten verstehen wir, dass Gott die Tränen seines Mitgefühls in unsere Augen setzt, wenn unser ehrlicher Schrei, wenn die Sehnsucht unserer Seele nach seiner Umarmung nicht verschwiegen werden kann. Gott, der alle Dinge und alle Wesen durch sein Wort erschaffen hat, verlangt vom Menschen nie leere Worte.

Je näher wir durch die Kraft unseres Gebets und unserem Streben nach dem Absoluten zu Ihm kommen, desto stärker fühlen wir uns als ob wir Seine Hand halten. Wir spüren mehr und mehr wie er uns umarmt, während wir mit Ihm entlang eines recht sicheren Weg schreiten. Wir können in unserem Wesen Seine riesige Großzügigkeit spüren. Wir vertrauen in Seine unendliche Macht, während wir uns gefestigter fühlen, mit Ihm in der göttlichen und brüderlichen Liebe eins zu werden.

Derjenige, der nach dem Göttlichen strebt oder betet, darf nicht den Fehler begehen, sich in Lappalien und vergänglichen Dingen zu verlieren, und Anziehung mit großer Hingabe verwechseln. Es ist das echte Streben nach dem Absoluten oder das Gebet, das das Herz und den Verstand immer auf den wohltuenden spirituellen Weg führen wird. Wir müssen verstehen, dass das wertvollste Geschenk, das wir bekommen können, das ist, was Gott, unser Schöpfer, in unser Herz einfließen lässt und dass er uns als Führung die Demut gibt, die die spirituelle Liebe und Weisheit hervorruft.

Gebe und es wird Dir gegeben

Das Streben nach dem Absoluten oder das Gebet ist genau wie der heilende ekstatische Tau; um die sanfte Berührung zu spüren, müssen wir Gott mit der Leidenschaft eines reines Herzens anbeten. Durch die Kraft des Gebets wird die durchsichtige Süße des himmlischen Nektars durch unsere Wesen fließen. Wenn unser Gebet tief und ehrlich ist, wird unser Schmerz wie Schnee unter dem warmen Sonnenschein schmelzen. Aber um uns Gott zu nähern, muss man voller Liebe und ohne Zurückhaltung direkt zu Ihm gehen, so wie eine Kugel aus einer Pistole schießt. Das glühende Streben nach dem Absoluten oder das Gebet löst unsere Seele von den Ketten der Materie los und lässt es aufsteigen, so wie ein leichtes Gas einen Ballon in die Höhe treibt. Je mehr wir nach dem Absoluten streben oder beten, desto höher wird unsere Sehnsucht.

So wie ein Fisch zuerst an der Wasseroberfläche schwimmt und dann tiefer und tiefer abtaucht, taucht unsere Seele in Ekstase ein, in der entzückenden Verschmelzung mit Gott. Die Sehnsucht nach dem Absoluten oder das Gebet ist das wunderbare Weihwasser, das unsere reinen, erhabenen und göttlichen Wünsche zum Erblühen bringt. Die Sehnsucht nach dem Absoluten oder das Gebet reinigt auch vollständig unsere Seelen, macht sie tadellos und löscht die fesselnden, erniedrigen Leidenschaften in unseren Herzen.

Egal bei welcher Versuchung, wenn wir wissen wie die unendliche Kraft des Gebets oder der hohen Sehnsucht nach dem Absoluten korrekt angewendet wird, werden wir leicht die Gewinner sein, denn die Wirkung des Rufs nach Gott ist viel stärker als die aller Teufel und Dämonen. Derjenige, der aufgrund der negativen Resonanzen in seiner Aura von den bösen Geister der Dunkelheit zuweilen getroffen wird, sollte einfach nur leidenschaftlich beten und beharrlich nach dem Absoluten streben. Dadurch wird er es nach einiger Zeit schaffen, sich loszuketten und die niedrigen Mächten zu besiegen.

Strebe nach dem Absoluten mit deinem ganzen Herz, erhebe am Anfang jeder Tat dein Herz zu Gott und sprich in einem tiefen Gefühl: „O, lieber Gott, ich komme zu Dir und wünsche mir mit meinem gesamten Wesen, auf mich zu verzichten, auf meinen beschränkten Verstand, meine unvollkommenen Willen, sowie auf meine egoistische Selbstliebe. Ich gebe mich gänzlich an Dich, Deinem heiligen Geist und Deiner göttliche Liebe, hin. Nimm mich aus mich heraus und führe mich dabei mit Deiner Kraft, Deinem Willen und Deiner Weisheit, so wie nur Du es willst, damit es möglichst gut ist.“

Lerne über Gott zu meditieren

Wir können etwas sehr Wichtiges für unser Streben nach dem Absoluten, für unser Gebet tun: in unserem Herz das Feuer anzünden, aus dem die göttliche Liebe und Leidenschaft brennen. Falls wir stattdessen spüren, dass unser Eifer und unser Enthusiasmus aufgrund eines müden und schwachen Körper abnehmen, müssen wir sofort aufhören zu beten und versuchen, uns wohltuend und systematisch auf andere echte spirituelle Wege zu fokussieren.

Yoga ist das einzige System, das uns die Methode der mentalen Meditation über Gott lehrt, die uns ermöglicht, nach dem Absoluten zu streben und wahrhaftig und im Geiste zu beten. Trotzdem gibt es viele, die in ihrer spirituellen Entwicklung stocken, denn sie beschränken sich nur darauf, durch das verbale Gebet nach dem Absoluten zu streben.

Eines Tages hat ein Yogalehrer unserer Schule einen der anfänglichen Schüler gefragt, welche spirituelle Praxis er während des letzten Sommers genau praktiziert hat, als keine Yogakurse waren. Der Schüler antwortete, dass er öfters in sein Zimmer gegangen ist und sich hinter seinem Bett an einen leeren Platz hingesetzen hat, wo er sich hinter einem dicken Vorhang isolieren konnte. Er sagte, dass er dort einfach sitzen blieb und nachdachte. Dies war während des Sommers am Ende des ersten Yogajahres. „Und über was hast Du nachgedacht?“ hat der Lehrer neugierig gefragt. „Oh,” antwortete der Schüler freudig, “ich denke dann über Gott, über das Leben, die Liebe und die Entspannung nach. Dank des Yogas habe ich gelernt, über Gott in mir selbst zu denken und nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass diese Art von Meditation eine wunderbare Art von Gebet sowie ein spirituelles Verlangen ist, welches mich mit Entzückung und Kraft erfüllt.“

Um unser Verlangen nach dem Absoluten oder unser Gebet zu vertiefen, sollten wir uns eine riesige Quelle der Liebe in der Gegend des Herzens bewusst machen, wir sollten uns so gut es geht dort ins Zentrum unseres Wesens fokussieren und anfangen, wie reinste Kinder mit Gott zu kommunizieren.

Ein großes Talent ist immer ein göttliches Geschenk, ein Geschenk das wir auch verdienen; aber das wird uns nicht helfen, vollständig nach dem Absoluten zu streben oder intensiver zu beten. Oft erhält man solch ein Talent, um einfach besser mit Menschen zu kommunizieren, aber man benötigt es nicht für die vollständige Kommunikation mit Gott. Denn um ein leidenschaftlicher Betender zu werden oder nach Gott zu streben, benötigt man nichts mehr als eine frenetische Sehnsucht und eine riesige Energie.